EP

Die evozierten Potenziale sind eine neurophysiologische Untersuchung zur Überprüfung der Leitfähigkeit von Nervenbahnen vom Arm oder Bein, aber ggf. auch z. B. der Sehbahn bis zum Gehirn. Sie wird eingesetzt, wenn Störungen des Gefühls, Taubheitsgefühle, Missempfindungen, Sehstörungen oder unklare neurologische Ausfälle abgeklärt werden sollen, zum Beispiel bei Erkrankungen des Rückenmarks, des Gehirns oder der Nervenbahnen.

Bei der Untersuchung werden z.B. an Handgelenk oder Knöchel kurze, schwache elektrische Reize gesetzt. Diese Reize lösen Nervenimpulse aus, die über die Nerven, das Rückenmark und bis ins Gehirn weitergeleitet werden. Über Elektroden am Kopf werden die ankommenden Signale gemessen. Anhand der Laufzeiten und Signalformen kann beurteilt werden, ob die Nervenbahnen normal funktionieren oder ob eine Verzögerung oder Störung der Signalweiterleitung vorliegt. Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft, die Reize können jedoch als  Kribbeln, bei manchen aber auch als unangenehm wahrgenommen werden.


Neurologische Privatpraxis
Dr.in med. univ. Margaretha Lang

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