Der Nervenultraschall ist eine moderne, schmerzfreie Untersuchungsmethode zur Darstellung peripherer Nerven. Er wird eingesetzt, um Nerven direkt sichtbar zu machen und strukturelle Veränderungen zu erkennen, zum Beispiel bei Engpasssyndromen, Nervenreizungen, Verletzungen oder entzündlichen Erkrankungen. Im Gegensatz zu elektrischen Messungen zeigt der Ultraschall die Form, Dicke und den Verlauf eines Nervs sowie sein Umfeld.
Bei der Untersuchung wird ein Ultraschallkopf auf die Haut über dem betroffenen Nerven aufgesetzt. So lassen sich der Nerv und umliegende Strukturen in Echtzeit darstellen. Veränderungen wie Verdickungen, Einengungen oder Verschiebungen des Nervs können sichtbar gemacht werden. Die Untersuchung ist nicht belastend und kann wichtige Zusatzinformationen liefern, insbesondere in Kombination mit funktionellen Tests wie der Nervenleitgeschwindigkeitsmessung.
