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Aktuelle Studie aus 2026 zu Depression und Neuromodulation

8. Feber 2026

Titel der Studie: Stanford Neuromodulation Therapy (SNT) für therapieresistente Depression
Art der Studie: Doppelblind randomisierte, kontrollierte klinische Studie
Veröffentlicht: Januar 2026
Ort: Stanford, USA
Teilnehmerzahl: 48 Erwachsene mit therapieresistenter Major Depression
Dauer: Behandlung über 5 Tage, Nachfolgend bis 1 Monat nach Therapie

Ergebnisse

In dieser Studie wurde ein neuartiges, hochdosiertes neuromodulatives Behandlungsprotokoll (accelerated protocol)  untersucht, das auf schneller, intensiver Theta-Burst-Stimulation des Gehirns basiert  (iTBS). Teilnehmende mit therapieresistenter Depression erhielten entweder die aktive Stimulation oder eine Scheinbehandlung über fünf aufeinanderfolgende Tage. Nach einem Monat zeigte sich:

  • 50 % Remission bei der aktiven Stimulation (deutliche Verbesserung oder keine depressive Symptomatik mehr),

  • nur 20,8 % Remission bei der Scheinbehandlung.
    Auch die Ansprechrate (deutliche Symptomverbesserung) war in der aktiven Gruppe höher. Zusätzlich zeigten Messungen der Hirnaktivität (EEG) typische Muster, die mit einer Verbesserung der Symptome korrelierten.

Diese Ergebnisse bestätigen frühere Pilotbefunde zur Wirksamkeit bei schwer behandelbaren depressiven Verläufen und unterstützen die Weiterentwicklung beschleunigter neuromodulativer Behandlungsprotokolle.

Quelle: Kratter IH, et al. Stanford neuromodulation therapy for treatment-resistant depression: a double-blind, sham-controlled randomized clinical trial. Neuromodulation. 2026. (Ergebnisse basierend auf 48 Teilnehmern, 5-Tage Interventionsprotokoll, 1-Monat Follow-up).

Kategorie(n):


Neurologische Privatpraxis
Dr.in med. univ. Margaretha Lang

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