Therapie.
Neu gedacht.
Am Puls der Forschung.
Therapie.
Neu gedacht.
Am Puls der Forschung.
NEUROLOGISCHE PRIVATPRAXIS
DR.IN MED. UNIV. MARGARETHA LANG
Ich nehme mir die Zeit Ihnen zuzuhören. Mit größter Sorgfalt den Ursachen Ihrer Beschwerden auf den Grund zu gehen. Es ist mir ein persönliches Anliegen Ihnen die Zusammenhänge nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen verständlich zu machen. Als vertrauensvoller Partner freue ich mich mit Ihnen gemeinsam ein individuelles Therapiekonzept erarbeiten zu können.
NEUROMODULATION
Neuromodulation
Neuromodulationstherapie kann bei diversen neurologischen und/oder psychiatrischen Erkrankungen zum Einsatz kommen, darunter Depression, Angst- und Panikstörungen, Schlafstörungen, Long COVID, chronische Schmerzen, Migräne, Fatigue-Syndrom, ADHS, Zwangsstörung, Tic-Störung (inkl. Tourette), posttraumatische Belastungsstörung, …
Infusionstherapie
Ketamin wirkt an bestimmten Rezeptoren (NMDA-Rezeptoren) an Hirnzellen, und regt damit die Bildung neuer Nervenzellenverbindungen an. Dadurch können Nervenzellen wieder flexibler miteinander kommunizieren. Das kann bei diversen neurologischen und psychiatrischen Symptomen/Erkrankungen zu einer merkbaren Verbesserung führen.
KRANKHEITS-
BILDER
KRANKHEITS-
BILDER
Long COVID beschreibt anhaltende oder neu auftretende Beschwerden nach einer COVID-19-Erkrankung, die über Wochen bis Monate bestehen bleiben. Häufige Symptome sind ausgeprägte Erschöpfung, Belastungsintoleranz, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel sowie ein Gefühl von innerer Unruhe oder Überforderung. Die Beschwerden können die berufliche und private Leistungsfähigkeit deutlich einschränken, auch bei zuvor gesunden Menschen.
Die Ursachen sind komplex und betreffen unter anderem Regulationsstörungen im Nervensystem, Veränderungen in der autonomen Steuerung, anhaltende Entzündungsprozesse und eine veränderte Verarbeitung von Belastungsreizen im Gehirn. Neben einer sorgfältigen medizinischen Abklärung und individuell angepassten Rehabilitationsmaßnahmen können neuromodulative Verfahren ergänzend eingesetzt werden, um gestörte Regulationsmechanismen im Gehirn zu beeinflussen. In multimodalen Behandlungskonzepten kann dies dazu beitragen, Erschöpfung, kognitive Einschränkungen und Reizüberempfindlichkeit schrittweise zu lindern und die Alltagsbelastbarkeit zu verbessern.
Ein Schlaganfall entsteht durch eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung oder Blutung im Gehirn und führt häufig zu bleibenden Beeinträchtigungen wie Lähmungen, Sprach- und Sprechstörungen, Gefühlsstörungen, Sehstörungen oder Problemen mit Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Auch emotionale Veränderungen, Antriebsmangel, Angst oder depressive Symptome sind nach einem Schlaganfall häufig. Die Folgen können den Alltag, die Selbstständigkeit und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen – selbst dann, wenn die akute medizinische Versorgung erfolgreich war.
Nach einem Schlaganfall ist das Gehirn grundsätzlich zu Anpassung und Neubildung von Verbindungen fähig. Diese sogenannte Neuroplastizität bildet die Grundlage für Rehabilitation und funktionelle Erholung. Wie gut sich Funktionen zurückbilden oder kompensieren lassen, hängt unter anderem vom Ausmaß der Schädigung, vom Zeitpunkt und von der Intensität der Rehabilitation sowie von individuellen Faktoren ab. Ein rein passives Abwarten führt selten zu relevanten Verbesserungen; gezielte, wiederholte Aktivierung betroffener Funktionen ist entscheidend.
Neben Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und neuropsychologischer Rehabilitation gewinnen neuromodulative Verfahren zunehmend an Bedeutung. Sie zielen darauf ab, überaktive oder gehemmt arbeitende Netzwerke im Gehirn gezielt zu beeinflussen und die Lern- und Anpassungsfähigkeit des Nervensystems zu unterstützen. Durch die Modulation bestimmter Hirnareale kann die Erregbarkeit funktionell relevanter Netzwerke verändert werden, was die Wirkung von Training und Übung verstärken kann. Neuromodulation wird dabei nicht isoliert eingesetzt, sondern als Verstärker innerhalb eines strukturierten Rehabilitationskonzepts.
In multimodalen Behandlungskonzepten können neuromodulative Verfahren dazu beitragen, motorische Funktionen, Sprache, Aufmerksamkeit und kognitive Leistungsfähigkeit gezielter zu fördern. Auch Begleitsymptome wie Fatigue, Schmerzen oder emotionale Dysregulation lassen sich in manchen Fällen positiv beeinflussen. Ziel ist es, die funktionelle Erholung zu beschleunigen, die Nachhaltigkeit von Therapieeffekten zu verbessern und die Rückkehr zu mehr Selbstständigkeit im Alltag zu unterstützen.
Chronische Fatigue ist durch eine anhaltende, ausgeprägte Erschöpfung gekennzeichnet, die durch Ruhe nicht ausreichend gebessert wird und die körperliche, geistige und emotionale Belastbarkeit deutlich einschränkt. Häufig bestehen zusätzlich Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Schmerzen oder eine erhöhte Reizempfindlichkeit. Die Beschwerden können im Alltag stark limitierend sein, auch wenn äußerlich keine Erkrankung erkennbar ist.
Ursächlich liegen komplexe Veränderungen in der Regulation von Energiehaushalt, Stresssystemen und neuronalen Netzwerken zugrunde. Häufig spielen vorangegangene Infekte, chronische Belastungen oder autonome Fehlregulationen eine Rolle. Neben individuell angepassten Aktivitäts- und Erholungsstrategien sowie unterstützenden therapeutischen Maßnahmen können neuromodulative Verfahren ergänzend eingesetzt werden, um Regulationsprozesse im Nervensystem zu stabilisieren. In multimodalen Behandlungskonzepten kann dies dazu beitragen, Erschöpfung, Reizüberflutung und Belastungsintoleranz schrittweise zu reduzieren.
Depression ist eine häufige psychische Erkrankung mit anhaltender Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und verminderter Belastbarkeit. Sie betrifft Menschen aller Altersgruppen; im Laufe des Lebens erkrankt etwa jede fünfte Person mindestens einmal an einer behandlungsbedürftigen Depression. Die Entstehung beruht auf einem Zusammenspiel biologischer Faktoren, funktioneller Veränderungen in neuronalen Netzwerken, genetischer Vulnerabilität sowie psychosozialer Belastungen.
Neben Psychotherapie und medikamentöser Behandlung werden neuromodulative Verfahren zunehmend als wirksame Therapieoption eingesetzt. Internationale Leitlinien, unter anderem die kanadischen CANMAT-Empfehlungen, bewerten bestimmte Formen der Neuromodulation in ihrer antidepressiven Wirksamkeit als vergleichbar mit Antidepressiva. Neuromodulation stellt damit eine evidenzbasierte Behandlungsoption dar, insbesondere bei unzureichendem Ansprechen auf Medikamente oder bei Unverträglichkeiten.
Fibromyalgie ist ein chronisches Schmerzsyndrom, das durch weit verbreitete Muskel- und Gliederschmerzen, ausgeprägte Erschöpfung, Schlafstörungen und häufig auch Konzentrationsprobleme gekennzeichnet ist. Die Beschwerden sind real und können den Alltag stark beeinträchtigen, auch wenn in bildgebenden oder laborchemischen Untersuchungen oft keine strukturellen Veränderungen nachweisbar sind.
Ursächlich liegt eine veränderte Schmerzverarbeitung im Nervensystem zugrunde. Reize werden im Gehirn verstärkt wahrgenommen und verarbeitet, während schmerzhemmende Systeme weniger wirksam sind. Neben bewegungs- und verhaltenstherapeutischen Maßnahmen sowie medikamentöser Unterstützung können neuromodulative Verfahren ergänzend eingesetzt werden, um die zentrale Schmerzverarbeitung günstig zu beeinflussen. In multimodalen Behandlungskonzepten kann dies dazu beitragen, Schmerzintensität, Erschöpfung und funktionelle Einschränkungen spürbar zu reduzieren.